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db Dieter Berten Architekten GmbH & Co. KG

Das zentrumsnah gelegene Grundstück Hardenbergstr., Victoriastr., Oppumer Str. war jahrelang der Standort einer Schokoladenfabrik. Nach Schließung der Produktionsanlagen ist das Gebäude nicht mehr genutzt worden. Die Wohnstätte Krefeld hat sich dem Thema der Innenstadtlage und deren städtebaulichen Bedeutung angenommen. Nach dem Baureifmachen des Grundstücks durch den Abbruch des ehemaligen Fabrikgebäudes konnte in drei Bauabschnitten eine gemischte Wohnnutzung realisiert werden. Die Kombination aus Eigentumswohnungen, freifinanziertem Mietwohnungsbau sowie öffentlich gefördertem Wohnungsbau mit den daraus resultierenden Anforderungen stellte neben der städtebaulichen Einbindung eine große Herausforderung für das Grundstück dar. Unter allen drei Bauabschnitten befindet sich eine gemeinschaftliche Tiefgarage. Aufgrund der angetroffenen Grundwasserverhältnisse wurde die Garage als WU-Konstruktion ausgebildet. Im Kreuzungsbereich Hardenbergstr./Victoriastr. war ein Baugrubenverbau erforderlich. Verteilt auf alle Baukörper, insgesamt befinden sich in den drei Bauabschnitten sieben Treppenhäuser zur vertikalen Erschließung, wurden 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen geplant.

Bei den Grundrissen sämtlicher Wohnungen wurden die Standards des öffentlich geförderten Wohnungsbaus mit den zugehörigen Bewegungsflächen eingehalten. Im 3. Bauabschnitt sind die Räumlichkeiten rollstuhlgerecht. Die vier Baukörper parallel zur Hardenbergstr. wurden vom Straßenverlauf zurück versetzt angeordnet, sodass durch den geschaffenen begrünten Freiraum eine gewisse Privatsphäre geschaffen werden konnte.

Die Allgemein-Räume wie Fahrradabstellflächen, Waschküchen, Mieterkeller usw. sind im Kellergeschoss untergebracht. Die vertikale Erschließung erfolgt neben den Treppenhäusern über Aufzugsanlagen.

Die massive Konstruktion besteht in den tragenden Bestandteilen aus Kalksandsteinmauerwerk. Die Geschossdecken sind als Ortbeton-Flachdecken ausgebildet. Nichttragende Innenwände bestehen aus massiven Gipsdielen. Sämtliche Außenwände erhielten ein Wärmedämmverbundsystem, farbig beschichtet. Die Flachdächer sind als bekiestes Warmdach ausgeführt. Der energetische Standard, realisiert wurde KFW70, wurde nicht zuletzt durch das kompakte A/V Verhältnis in Verbindung mit der aufwendigen Anlagentechnik erreicht. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Fernwärmenetz der Stadtwerke Krefeld. In den Wohnungen sind Kompaktstationen zur Beheizung und zur Warmwasserbereitung geplant. Zur Beheizung dient die Fußbodenheizung.

in Bearbeitung

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